Unsere Mission
Künstliche Intelligenz wird das Leben unserer Kinder tiefgreifender verändern als jede Technologie zuvor. Algorithmen entscheiden bereits heute mit, welche Nachrichten Jugendliche sehen, welche Empfehlungen sie erhalten und wie schulische Leistungen bewertet werden. Trotzdem fehlt es in der Bildungslandschaft an systematischen, altersgerechten Angeboten, die Kinder und Jugendliche befähigen, diese Systeme zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und aktiv mitzugestalten.
KI-Kids wurde gegründet, um genau diese Lücke zu schließen. Unsere Mission ist es, jedes Kind in Bayern in die Lage zu versetzen, Künstliche Intelligenz kompetent, kritisch und verantwortungsvoll zu nutzen — unabhängig von Schulart, Herkunft oder Vorwissen der Eltern. Wir glauben, dass KI-Kompetenz keine Zusatzqualifikation ist, sondern eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe im 21. Jahrhundert.
Dafür verbinden wir internationale Forschung mit bayerischer Lehrplanpraxis, entwickeln Workshops und Unterrichtsmaterialien, die sich nahtlos in den Schulalltag integrieren lassen, und begleiten Schulen, Lehrkräfte und Familien auf dem Weg zu einer mündigen KI-Nutzung. Unser Ziel: Kinder sollen nicht passive Konsumenten von KI-Produkten sein, sondern informierte, selbstbewusste Gestalterinnen und Gestalter einer Zukunft mit Künstlicher Intelligenz.
Unsere Werte
Sechs Leitprinzipien bilden das Fundament unserer Arbeit. Sie bestimmen, wie wir Workshops gestalten, Materialien entwickeln und mit Schulen zusammenarbeiten.
Fundiert
Unsere didaktischen Konzepte basieren auf internationaler Forschung — von den AI4K12 Five Big Ideas über das KI-Kompetenzmodell nach Long & Magerko bis hin zu Meta-Analysen über wirksames Computational-Thinking-Training. Wir setzen Methoden ein, die an Forschung orientiert sind, und werten Formate strukturiert mit Pre-/Post-Erhebungen aus.
Kinderzentriert
Kinder stehen bei uns im Mittelpunkt — nicht die Technik. Jeder Workshop orientiert sich an der Lebenswelt, den Fragen und dem Entwicklungsstand der Teilnehmenden. Wir arbeiten mit haptischen Materialien, Rollenspielen und altersgerechten Szenarien, die echtes Verstehen ermöglichen statt oberflächlicher Bedienungskompetenz.
datenschutzbewusst
Datenschutz ist bei KI-Kids kein nachträgliches Add-on, sondern integraler Bestandteil jedes Angebots. Kinder erstellen keine Accounts, geben keine personenbezogenen Daten preis und nutzen ausschließlich datenschutzkonforme Werkzeuge. Unsere Unplugged-First-Didaktik macht dies möglich, ohne auf Lernerfolg zu verzichten.
Inklusiv
KI-Bildung darf kein Privileg sein. Unsere Materialien sind barrierearm gestaltet und berücksichtigen unterschiedliche Lernvoraussetzungen, sprachliche Hintergründe und Schularten. Vom Förderzentrum bis zum Gymnasium, von der Grundschule bis zur Oberstufe — jedes Kind verdient Zugang zu fundierter KI-Bildung.
Unabhängig
KI-Kids ist keinem Technologieunternehmen verpflichtet. Wir empfehlen keine spezifischen Produkte, schaffen keine Abhängigkeiten und vermitteln stets technologieneutrale Kompetenzen. Unsere Inhalte können mit der BayernCloud Schule (ByCS) und telli eingesetzt werden, funktionieren aber ebenso mit anderen Infrastrukturen.
Praxisnah
Theorie wird bei uns immer in Handlung übersetzt. Lehrkräfte erhalten fertige Unterrichtsbausteine, die sich ohne aufwändige Vorbereitung einsetzen lassen. Schülerinnen und Schüler lernen durch Ausprobieren, Experimentieren und eigenes Gestalten — nicht durch Folienvorträge. Jedes Format enthält konkrete Take-aways für den Alltag.
Die Person hinter KI-Kids
Oliver Neutert — Gründer & Leitung
Oliver Neutert verbindet langjährige Erfahrung an der Schnittstelle von Bildung und Technologie. Mit einem fundierten Hintergrund in beiden Bereichen hat er aus erster Hand erlebt, wie groß die Kluft zwischen dem technologischen Wandel und dem ist, was im Klassenzimmer tatsächlich ankommt. Diese Beobachtung wurde zur treibenden Kraft hinter KI-Kids.
Sein Antrieb: Kinder und Jugendliche sollen nicht nur passive Nutzer algorithmischer Systeme sein, sondern verstehen, wie KI funktioniert, wo ihre Grenzen liegen und welche ethischen Fragen sie aufwirft. Gleichzeitig soll die Umsetzung für Lehrkräfte und Schulen so praxisnah und niedrigschwellig wie möglich sein — denn das beste Konzept nützt wenig, wenn es im Schulalltag nicht ankommt.
Oliver hat KI-Kids als Bildungsinitiative mit klarem Fokus auf Bayern aufgebaut: lehrplankonform, für bestehende digitale Infrastruktur (z. B. ByCS, telli) geeignet und fachlich fundiert. Sein Anspruch ist es, internationale Forschungsstandards in konkrete, sofort einsetzbare Bildungsangebote zu übersetzen — vom KI-Entdeckertag in der Grundschule bis zum Hackathon in der Oberstufe.
- Expertise an der Schnittstelle Bildung & Technologie
- Didaktisches Konzept auf Basis von AI4K12, KMK & UNESCO
- Fokus auf praxisnahe, lehrplankonforme Umsetzung in Bayern
- Erweitertes Führungszeugnis für die Arbeit mit Kindern
Unsere Grundsätze
„Kinder müssen Künstliche Intelligenz nicht nur bedienen können — sie müssen sie begreifen, hinterfragen und mitgestalten dürfen. Nur so entsteht echte Mündigkeit in einer Welt, die zunehmend von Algorithmen geprägt wird.“
Fachlich fundiert
KI-Bildung ist ein junges Feld, in dem Meinungen und Marketing häufig Fakten ersetzen. KI-Kids geht einen anderen Weg: Unser gesamtes didaktisches Rahmenkonzept basiert auf peer-reviewter Forschung. Die AI4K12 Five Big Ideas (Touretzky, Gardner-McCune, Martin & Seehorn) bilden das inhaltliche Rückgrat, das KI-Kompetenzmodell nach Long & Magerko liefert die Kompetenzstruktur, und Meta-Analysen zu Unplugged-Aktivitäten im Bereich Computational Thinking belegen die Wirksamkeit unserer Methoden.
Darüber hinaus orientieren wir uns an den Handlungsempfehlungen der KMK (2024), den Leitlinien der UNESCO für KI-Bildung sowie den Anforderungen des EU AI Act. Diese an Forschung orientierte Einordnung hilft dabei, Inhalte aktuell und nachvollziehbar weiterzuentwickeln.
Bayerischer Fokus — regionale Verwurzelung
KI-Kids ist bewusst als bayerische Initiative konzipiert. Wir kennen den LehrplanPLUS, die Strukturen der bayerischen Schullandschaft und die digitale Infrastruktur des Freistaats. Unsere Workshops und Materialien sind so gestaltet, dass sie nahtlos in den Unterrichtsalltag bayerischer Schulen passen — von der Grundschule über die Mittelschule und Realschule bis zum Gymnasium.
Die Nutzung mit der BayernCloud Schule (ByCS) und dem KI-Assistenten telli ist vorgesehen, wenn Schulen diese Infrastruktur einsetzen. Gleichzeitig funktionieren unsere Formate auch unabhängig von spezifischer Infrastruktur, sodass jede Schule teilnehmen kann.
Strukturierte Auswertung und Rückmeldung
Bei KI-Kids ist Auswertung ein fester Bestandteil jedes Formats. Jeder Workshop enthält eine strukturierte Pre-/Post-Erhebung, die den Kompetenzfortschritt der Teilnehmenden dokumentiert. Schulen erhalten im Anschluss einen aggregierten Bericht mit Rückmeldung zum Verlauf.
Diese Auswertung dient mehreren Zwecken: Sie gibt Schulleitungen eine nachvollziehbare Grundlage für weitere Entscheidungen, ermöglicht Lehrkräften eine gezielte Nachbereitung und hilft uns, Formate kontinuierlich weiterzuentwickeln. Artefakt-Rubrics ergänzen die quantitative Erhebung und machen auch kreative und gestalterische Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sichtbar.
- Pre-/Post-Mini-Check (altersgestuft, standardisiert)
- Artefakt-Rubric für Schülerarbeiten
- Aggregierter Wirkbericht für Schulleitung und Kollegium
- Kontinuierliche Weiterentwicklung auf Datenbasis
Partner & Netzwerk
KI-Bildung gelingt nicht im Alleingang. KI-Kids arbeitet in einem wachsenden Netzwerk aus Bildungseinrichtungen, Behörden und wissenschaftlichen Institutionen. Wir arbeiten eng mit Schulen aller Schularten zusammen — von Grundschulen über Mittelschulen und Realschulen bis hin zu Gymnasien und Förderzentren.
Auf institutioneller Ebene suchen wir den Austausch mit Schulämtern und Regierungen, um KI-Bildung nicht nur als Einzelmaßnahme, sondern als strukturelle Weiterentwicklung im bayerischen Bildungssystem zu verankern. Darüber hinaus stehen wir im Dialog mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die im Bereich KI-Bildung, Didaktik und Bildungstechnologie arbeiten.
Unser Netzwerk befindet sich im Aufbau. Wenn Sie als Schule, Schulamt, Universität oder Bildungsträger Interesse an einer Zusammenarbeit haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Gemeinsam können wir KI-Bildung in Bayern nachhaltig und flächendeckend etablieren.
- Zusammenarbeit mit Schulen aller Schularten in Bayern
- Austausch mit Schulämtern und Bildungsbehörden
- Dialog mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen
- Offenheit für neue Kooperationen und Partnerschaften
Gemeinsam KI-Bildung gestalten
Sie teilen unsere Vision einer mündigen, KI-kompetenten Generation? Ob als Schule, Lehrkraft, Elternteil oder potenzieller Partner — wir freuen uns auf den Austausch. In einem kostenlosen Impulsgespräch besprechen wir gemeinsam, wie KI-Bildung an Ihrer Schule gelingen kann.