KI-Strategie für Ihre Schule

Unabhängige pädagogisch-organisatorische Umsetzungshilfe für KI-Bildung — mit vereinbarten Formaten, Lehrkräfteunterstützung, Elternkommunikation und strukturierter Pilotierung. Quellenstand: 06.09.2026.

Warum Ihre Schule eine KI-Strategie braucht

Künstliche Intelligenz verändert nicht nur den Arbeitsmarkt — sie verändert bereits heute den Schulalltag. Schülerinnen und Schüler nutzen generative KI-Tools für Referate, Hausaufgaben und kreative Projekte. Lehrkräfte stehen vor der Herausforderung, diese Werkzeuge sinnvoll in den Unterricht zu integrieren, ohne den pädagogischen Anspruch zu verlieren. Eltern fragen sich, ob ihre Kinder auf eine Arbeitswelt vorbereitet werden, in der KI-Kompetenz zur Grundvoraussetzung wird.

Einzelne Fortbildungen oder punktuelle Projekttage reichen nicht aus, um dieser systemischen Veränderung gerecht zu werden. Was Schulen brauchen, ist ein ganzheitlicher Ansatz: eine KI-Strategie, die alle Beteiligten — Schulleitung, Kollegium, Schülerschaft und Eltern — einbezieht und KI-Bildung strukturell im Schulprofil verankert.

KI-Kids bietet Schulen Unterstützung von der ersten Bestandsaufnahme über modulare Workshopformate bis zu vereinbarten nächsten Schritten und einer datensparsamen Rückmeldung.

Impuls, Starter, Schul-Pilot und Implementierung

Drei klar beschriebene Start-Hypothesen mit Orientierungsrahmen. Der konkrete Umfang hängt von Gruppengröße, Format und Abstimmung mit der Schule ab.

Starter

650–1.100 € netto*

Ein Workshop plus kurze Lehrkräfte-Einweisung

  • 1 Workshop für eine Lerngruppe (ca. 20–30 Kinder)
  • 30–45 Minuten Lehrkräfte-Briefing mit Materialübergabe
  • Unplugged-First, tool-neutral und schulisch anpassbar
  • Kurze Nachbesprechung mit der Schule

Implementierung

3.000–6.000 € netto*

Mehrere Formate, SchiLF, Elternkommunikation und Follow-up

  • Bedarfsanalyse und mehrere altersgestufte Workshop-Formate
  • Optional: SchiLF, Elternkommunikation und Materialien für den Schulalltag
  • Begleitung der Steuergruppe über drei Monate
  • Strukturierte, aggregierte Auswertung und Pilot-Kurzbericht, sofern vereinbart
  • Konkrete Aufgaben, Zuständigkeiten und nächste Schritte für die Schule

Impuls: kostenloses 30-minütiges Online-Erstgespräch für Schulen. Es dient der Bedarfsklärung und ist keine Rechts-, Vergabe-, Steuer- oder Datenschutzberatung.

* Netto-Orientierungsrahmen und Start-Hypothese, kein bindendes Angebot. Der endgültige Preis hängt insbesondere von Gruppengröße, Leistungsumfang, Standort, Reisekosten, Umsatzsteuerstatus und optionalen Zusatzmodulen ab.

Was unsere Schulpakete auszeichnet

Modulare Workshops für jede Altersstufe

Unsere Workshops sind als Bausteine konzipiert, die sich flexibel zu Ihrem schulweiten KI-Curriculum zusammensetzen lassen. Vom spielerischen KI-Entdeckertag in der Grundschule über die handlungsorientierte KI-Werkstatt in der Unterstufe bis zum mehrtägigen KI-Hackathon in der Oberstufe — jedes Format ist auf die kognitive Entwicklungsstufe und die Lebenswelt der Zielgruppe abgestimmt.

Alle Workshops folgen dem Unplugged-First-Prinzip: Kinder und Jugendliche erschließen KI-Konzepte zunächst haptisch und analog, bevor digitale Werkzeuge zum Einsatz kommen. Das soll konzeptuelles Verständnis fördern, statt nur Bedienungsschritte einzuüben.

  • KI-Entdeckertag (Kl. 3–4): Mustererkennung, Sortierroboter, Fairness-Spiel
  • KI-Werkstatt (Kl. 5–8): schulisch freigegebenes Modellierungswerkzeug, Bias-Analyse, Datenschutz-Quiz
  • KI-Hackathon (Kl. 9–12): Prompt Engineering, Modelltraining, Ethik-Debatte
  • Die Formate weisen Anknüpfungspunkte an den LehrplanPLUS, Medienbildung, Informatik und schulische Entwicklungsziele aus. Die konkrete Einordnung entscheidet die Schule.

Strukturierte Auswertung

Auf Wunsch kann eine strukturierte, anonymisierte Rückmeldung vereinbart werden. Sie dient der Reflexion des Workshopverlaufs und ist keine individuelle Leistungs- oder Kompetenzdiagnostik.

Form und Umfang werden vorab mit der Schule abgestimmt. Datenschutz, Elternkommunikation und schulische Vorgaben werden dabei berücksichtigt; Auswertungen erfolgen grundsätzlich anonymisiert oder aggregiert.

  • Optionaler Vorher-/Nachher-Impuls: anonymisierte Reflexion, sofern vereinbart
  • Projektreflexion: keine personenbezogene Schülerbewertung
  • Lehrkräfte-Feedback: Einschätzung der Praxistauglichkeit und Transferpotenziale
  • Anonymisierte Kurzrückmeldung: Beobachtungen zum Verlauf und Nachbereitungsempfehlungen

Nachhaltigkeit statt Einmal-Event

Ein einzelner Projekttag kann Impulse setzen. Deshalb können Schulpakete Schülerinnen und Schüler, Kollegium und Eltern einbeziehen und darauf zielen, die weitere schulische Arbeit zu unterstützen.

In der Stufe Implementierung kann die Steuergruppe bis zu drei Monate mit Follow-up-Terminen begleitet werden, wenn dies vereinbart ist. Anzahl der Termine, Vor- und Nachbereitung sowie optionale Leistungen werden im Angebot ausgewiesen.

  • Schulinterne Lehrkräftefortbildung (SchiLF) für nachhaltigen Know-how-Transfer
  • Elternabende als Brücke zwischen Schule und Familie
  • Governance-Arbeitsgrundlage für mögliche schulinterne Regeln
  • Medienkonzept-Baustein: mögliche Anknüpfung an bestehende Schulentwicklungspläne
  • Follow-up-Coaching: Begleitung der Steuergruppe über mehrere Monate

So läuft die Zusammenarbeit

Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur abschließenden Auswertung — in fünf klar definierten Schritten begleiten wir Ihre Schule auf dem Weg zur KI-Bildung.

Erstgespräch & Bestandsaufnahme

In einem kostenlosen und unverbindlichen 30-minütigen Impulsgespräch lernen wir Ihre Schule kennen und ordnen Bedarfe sowie Rahmenbedingungen pädagogisch-organisatorisch ein. Das Gespräch ersetzt keine rechtliche, technische oder datenschutzrechtliche Prüfung durch Schule oder Schulträger.

Konzeption & Feinplanung

Auf Grundlage des Erstgesprächs erstellen wir ein detailliertes Konzept: Welche Workshop-Formate eignen sich für welche Jahrgangsstufen? Wie lässt sich die SchiLF zeitlich integrieren? Welche Materialien werden benötigt? Sie erhalten einen konkreten Ablaufplan inklusive Zeitschiene, Raumbedarf und Materialliste. Bei Bedarf stimmen wir das Konzept mit Fachschaftsleitungen oder der Schulentwicklungsgruppe ab.

Durchführung der Workshops

Die vereinbarten Workshops können im regulären Schulbetrieb oder als Projekttag durchgeführt werden — anpassbar an Stundenpläne, Raumkapazitäten und Gruppengröße. Lehrkräftefortbildung (SchiLF) und Elternabend können als optionale Bausteine ergänzt werden.

Auswertung & Rückmeldung

Sofern vereinbart, werden anonymisierte oder aggregierte Rückmeldungen zum Workshopverlauf und Lehrkräfte-Feedback in einer Kurzrückmeldung zusammengefasst. Es werden keine individuellen Schülerleistungen bewertet oder Kompetenzzuwächse garantiert.

Follow-up & mögliche Weiterarbeit

Im Follow-up-Gespräch können wir die aggregierte Kurzrückmeldung und mögliche nächste Schritte besprechen. In der Stufe Implementierung sind bis zu drei Monate Begleitung möglich, wenn dies vereinbart ist; die konkrete schulische Umsetzung bleibt in der Verantwortung der Schule.

Anschlussfähig an bestehende schulische Abläufe

Materialien und Abläufe können nach Abstimmung an schulisch freigegebene Systeme wie ByCS beziehungsweise AIS.chat angepasst werden. Eine technische Integration ist nicht Bestandteil des Standardangebots und wird nur gesondert vereinbart.

Eine Veröffentlichung oder Dokumentation über FIBS kann im Einzelfall geprüft werden. Eine Eintragung stellt keine staatliche Empfehlung oder Zertifizierung dar. Die Entscheidung über Aufnahme und Anerkennung trifft die zuständige Stelle.

Hinweis: KI-Kids ist kein Anbieter oder Betreiber von AIS.chat und kein Bestandteil von ByCS.

Datenschutzbewusst

Unsere Formate sind datensparsam angelegt. Kinder benötigen für eigene Übungen in der Regel keinen eigenen Account. Personenbezogene Daten werden nur verarbeitet, soweit dies für Organisation, Durchführung, Kommunikation oder eine vereinbarte Auswertung erforderlich ist. Die konkrete datenschutzrechtliche Ausgestaltung und eingesetzte Werkzeuge werden vorab mit der Schule abgestimmt. Sofern KI-Kids personenbezogene Daten im Auftrag der Schule verarbeitet, wird vorab eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO geschlossen.

Für Tätigkeiten mit Minderjährigen kann Schulen ein aktueller Nachweis vorgelegt werden, sofern erforderlich.

Datenschutz, Kinderschutz und Beschaffung

Die Angebote sind pädagogische und organisatorische Hilfen. Sie sind keine Rechtsberatung und enthalten keine allgemeine Garantie, dass ein bestimmtes Vorgehen oder Tool in jeder Schule rechtlich zulässig ist. Die Schule beziehungsweise der Schulaufwandsträger prüft die konkrete Einordnung, Freigaben, Einwilligungen und Schutzmaßnahmen.

Die Angebote orientieren sich an Anforderungen an KI-Kompetenz und können Schulen bei Schulung, Reflexion und Dokumentation unterstützen. Artikel 4 des EU AI Act adressiert angemessene Maßnahmen zur KI-Kompetenz; KI-Kids bietet keine allgemeine Garantie für die Rechtmäßigkeit eines konkreten schulischen Einsatzes.

Das EU-Programm zu KI-Kompetenz und Literacy sowie der Regulierungsrahmen für KI bieten allgemeine Orientierung; sie ersetzen keine Prüfung des konkreten Einsatzes.

Eine Finanzierung aus dem bayerischen Medien- und KI-Budget kann nicht zugesichert werden. Förderfähigkeit und Beschaffung werden durch den zuständigen Schulaufwandsträger nach den jeweils geltenden Vorgaben geprüft.

Bereit, KI-Bildung an Ihrer Schule zu verankern?

In einem kostenlosen und unverbindlichen 30-minütigen Impulsgespräch ordnen wir den Bedarf Ihrer Schule pädagogisch-organisatorisch ein und besprechen mögliche nächste Schritte. Rechtliche und datenschutzrechtliche Prüfungen verbleiben bei Schule, Schulträger und zuständigen Stellen.