KI im Klassenzimmer — zwischen Lehrplan und Lebenswirklichkeit
Ihre Schülerinnen und Schüler nutzen ChatGPT, Copilot und Bildgeneratoren längst im Alltag — oft ohne Ihr Wissen und ohne pädagogische Begleitung. Gleichzeitig fordern der LehrplanPLUS, die KMK-Handlungsempfehlung 2024 und die bayerische Digitalstrategie, dass KI-Kompetenzen systematisch im Unterricht verankert werden. Doch woher die Zeit nehmen? Und woher das Material?
Die Realität an vielen bayerischen Schulen: Lehrkräfte stehen allein vor der Aufgabe, ein hochdynamisches Thema didaktisch aufzubereiten — ohne Fortbildung, ohne geprüfte Materialien, ohne klare Governance-Richtlinien für den Tool-Einsatz. Das Ergebnis ist ein Flickenteppich aus Eigenrecherche und Unsicherheit.
Genau hier setzen wir an: KI-Kids liefert Ihnen fertige, fachlich fundierte und lehrplankonforme Unterrichtsbausteine, die Sie ohne aufwändige Vorbereitung direkt einsetzen können. Jedes Material ist auf die bayerische Schullandschaft zugeschnitten, für den Einsatz mit ByCS und telli geeignet und nach dem Prinzip „Unplugged First" aufgebaut — damit echtes Verstehen vor dem Bedienen kommt.
Unsere Materialien für Ihren Unterricht
Alle Bausteine sind sofort einsetzbar und orientieren sich am LehrplanPLUS Bayern sowie an den AI4K12 Five Big Ideas.
Unterrichtsbausteine
Vollständig ausgearbeitete Unterrichtseinheiten mit Verlaufsplanung, Differenzierungsmaterial und Lernzielkontrollen. Jeder Baustein umfasst 2-4 Unterrichtsstunden und ist an konkrete Lehrplan-Kompetenzerwartungen angebunden.
- Jahrgangsstufen 3-12 abgedeckt
- Verlaufsplanung mit Zeitangaben
- Differenzierung auf drei Niveaustufen
- Lernzielkontrolle inkl. Erwartungshorizont
Arbeitsblätter
Kopierfähige Arbeitsblätter zu zentralen KI-Themen — von der Mustererkennung in der Grundschule bis zur ethischen Bewertung generativer KI in der Oberstufe. Jedes Blatt funktioniert auch ohne digitale Endgeräte.
- Unplugged-Aktivitäten ohne Bildschirm
- Editierbare Vorlagen (PDF & DOCX)
- Passend zu unseren Workshops
- Creative-Commons-Lizenz (CC BY-SA)
SchiLF-Fortbildungen
Schulinterne Lehrerfortbildungen, die Ihr gesamtes Kollegium abholen — von der KI-Einführung für Skeptiker bis zum Hands-on-Workshop für Digitalaffine. Buchbar über FIBS oder direkt bei uns.
- 2-4 Stunden, flexibel planbar
- Praxis-Anteil von mindestens 60 %
- Follow-up-Termin nach 4 Wochen
- FIBS-Anerkennung möglich
Bonus: KI-Tool-Governance-Checkliste — Welche KI-Werkzeuge dürfen an Ihrer Schule eingesetzt werden? Unsere praxiserprobte Checkliste hilft Ihnen, Tools systematisch nach Datenschutzaspekten, pädagogischem Mehrwert und Altersangemessenheit zu bewerten. Die Checkliste ist abgestimmt auf die Vorgaben des BayEUG, der BaySchO und des bayerischen Datenschutzbeauftragten.
Was unsere Materialien auszeichnet
Anschlussfähig an bestehende schulische Abläufe
Unsere Unterrichtsbausteine können mit der BayernCloud Schule (ByCS) und dem KI-Assistenten telli eingesetzt werden. Der konkrete Einsatz wird gemeinsam mit der Schule festgelegt, abhängig von Infrastruktur und Unterrichtsziel.
- Digitale Aufgaben lassen sich in bestehende Schulplattformen einbetten
- Prompt-Übungen lassen sich in unterschiedliche schulische Kontexte einbetten
- Kein Account bei OpenAI, Google oder Microsoft nötig
- Datenschutzaspekte im Unterricht werden mitgedacht
LehrplanPLUS-konform
Jeder Unterrichtsbaustein ist explizit an Kompetenzerwartungen des LehrplanPLUS Bayern angebunden. Wir haben die Anknüpfungspunkte für KI-Bildung systematisch in den Fachlehrplänen identifiziert — von Informatik und Mathematik über Deutsch und Ethik bis hin zu Kunst und Sozialkunde. So integrieren Sie KI-Kompetenzen in Ihre bestehende Unterrichtsplanung, statt zusätzliche Stunden erfinden zu müssen.
- Explizite Zuordnung zu Lehrplan-Kompetenzerwartungen
- Fächerübergreifende Anknüpfungspunkte dokumentiert
- Anschlussfähig an bestehende Jahresplanung
- Orientiert an KMK-Handlungsempfehlung 2024
Unplugged-First Didaktik
Unsere Materialien folgen konsequent dem Prinzip „Begreifen kommt vor Bedienen". Jede Unterrichtseinheit beginnt mit haptischen, analogen Aktivitäten: Kinder sortieren Trainingsdaten mit Karteikarten, simulieren Entscheidungsbäume als Rollenspiel oder entlarven Bias in analogen Datensätzen. Erst wenn das konzeptuelle Verständnis gesichert ist, folgt die Arbeit am Bildschirm. Dieser Ansatz orientiert sich an Erkenntnissen aus der Computational-Thinking-Forschung und unterstützt auch Klassen ohne 1:1-Geräteausstattung bei der Teilnahme am KI-Unterricht.
- Haptische Einstiegsaktivitäten ohne Endgeräte
- Kein 1:1-Geräteausstattung erforderlich
- Forschungsgestützt (Meta-Analysen CT/Unplugged)
- Inklusiv: alle Kinder können teilnehmen
So läuft eine SchiLF-Fortbildung ab
Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur nachhaltigen Verankerung im Kollegium — unser bewährter Ablauf sorgt dafür, dass das Gelernte im Schulalltag ankommt.
Vorgespräch & Bedarfsanalyse
In einem 30-minütigen Gespräch mit Ihrer Schulleitung oder dem Digitalkoordinator klären wir den Ist-Stand Ihres Kollegiums: Welche KI-Erfahrungen bestehen? Welche Fächer und Jahrgangsstufen stehen im Fokus? Welche technische Infrastruktur (ByCS, telli, Tablets) ist vorhanden? Auf dieser Basis erstellen wir ein maßgeschneidertes Fortbildungskonzept.
Impulsvortrag: KI-Grundlagen & Schulpraxis
Die SchiLF beginnt mit einem 45-minütigen Impulsvortrag, der Ihr gesamtes Kollegium abholt — unabhängig vom Vorwissen. Wir klären Grundbegriffe (Was ist maschinelles Lernen? Was kann generative KI — und was nicht?), zeigen konkrete Unterrichtsbeispiele und ordnen die Entwicklungen in den Rahmen des LehrplanPLUS und der KMK-Handlungsempfehlung ein.
Hands-on-Workshop: Materialien erproben
Im Hauptteil arbeiten Ihre Kolleginnen und Kollegen in Fachgruppen selbst mit unseren Unterrichtsbausteinen. Sie durchlaufen die Unplugged-Aktivitäten, testen Prompt-Übungen mit telli und diskutieren Differenzierungsmöglichkeiten für ihre konkreten Lerngruppen. Jede Gruppe entwickelt eine Umsetzungsidee für die kommende Woche.
Governance-Runde: KI-Tools bewerten
Gemeinsam erarbeitet das Kollegium mithilfe unserer KI-Tool-Governance-Checkliste klare Regeln: Welche Tools dürfen im Unterricht eingesetzt werden? Wie gehen wir mit ChatGPT-generierten Hausaufgaben um? Was kommunizieren wir an Eltern? Das Ergebnis ist ein schulinternes KI-Leitbild, das Orientierung für alle Beteiligten schafft.
Follow-up nach 4 Wochen
Vier Wochen nach der SchiLF treffen wir uns erneut (vor Ort oder digital), um Erfahrungen aus der Erprobungsphase zu reflektieren. Was hat im Unterricht funktioniert? Wo braucht es Anpassungen? Wir beantworten offene Fragen, geben vertiefendes Material und sichern die nachhaltige Verankerung der KI-Bildung in Ihrem Schulalltag.
Häufige Fragen von Lehrkräften
Nein. Unsere Unterrichtsbausteine sind so aufgebaut, dass sie auch von Lehrkräften ohne technische Vorkenntnisse eingesetzt werden können. Jeder Baustein enthält einen „Hintergrundwissen für Lehrkräfte"-Abschnitt, der die fachlichen Grundlagen kompakt zusammenfasst. In der Verlaufsplanung finden Sie zudem Formulierungshilfen und Moderationstipps für typische Schülerfragen. Wer tiefer einsteigen möchte, kann unsere SchiLF-Fortbildung buchen — dort erproben Sie alle Materialien selbst, bevor Sie sie im Unterricht einsetzen.
Jeder Baustein ist explizit an Kompetenzerwartungen des LehrplanPLUS Bayern angebunden. Wir haben die Anknüpfungspunkte für KI-Bildung in über 15 Fächern identifiziert — zum Beispiel Mustererkennung in Mathematik (Jgst. 3/4), Quellenanalyse und Desinformation in Deutsch/GPG (Jgst. 7/8) oder ethische Bewertung in Ethik/Sozialkunde (Jgst. 9-12). Die Bausteine ersetzen keine bestehenden Unterrichtseinheiten, sondern bereichern diese um eine KI-Perspektive. Eine Zuordnungstabelle zeigt Ihnen auf einen Blick, welcher Baustein zu welchem Lehrplankapitel passt.
Nein. Dank unserer „Unplugged First"-Didaktik funktioniert jeder Baustein auch komplett ohne digitale Endgeräte. Die analogen Aktivitäten — Sortierübungen, Rollenspiele, Karteikarten-Klassifikation — sind nicht nur eine Notlösung, sondern pädagogisch beabsichtigt: Forschung zeigt, dass haptische Erfahrungen das konzeptuelle Verständnis von KI-Grundlagen deutlich verbessern. Wenn Geräte vorhanden sind, bieten wir optionale digitale Erweiterungen an, die über ByCS und telli laufen. So entscheiden Sie je nach Ausstattung Ihrer Schule, welche Variante Sie einsetzen.
Verbote allein funktionieren nicht — und sind im digitalen Zeitalter kaum durchsetzbar. Unsere Materialien verfolgen einen konstruktiven Ansatz: Statt den KI-Einsatz zu unterbinden, machen wir ihn zum Lerngegenstand. Im Baustein „Schreiben mit und über KI" (Jgst. 7-10) analysieren Schülerinnen und Schüler beispielsweise KI-generierte Texte, identifizieren typische Schwächen und überarbeiten sie kritisch. So entwickeln sie ein Bewusstsein für die Grenzen generativer KI und verstehen, warum eigenständiges Denken unersetzlich bleibt. Unsere KI-Tool-Governance-Checkliste hilft Ihnen zusätzlich, transparente Regeln für den KI-Einsatz bei Hausaufgaben und Leistungsnachweisen zu formulieren.
Ja. Unsere SchiLF-Fortbildungen können über das Fortbildungsportal FIBS als schulinterne Lehrerfortbildung angemeldet und dokumentiert werden. Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung und stellen alle erforderlichen Unterlagen (Programm, Zeitplan, Qualifikationsnachweise der Referenten) bereit. Die Teilnahme wird als Fortbildungsnachweis anerkannt. Auf Wunsch bieten wir auch mehrteilige Formate an, die als Fortbildungsreihe über FIBS abgebildet werden können — ideal für Schulen, die KI-Bildung nachhaltig als Schwerpunkt etablieren möchten.
Bereit, KI-Bildung in Ihren Unterricht zu bringen?
In einem kostenlosen 30-minütigen Impulsgespräch zeigen wir Ihnen, welche Materialien zu Ihren Fächern und Jahrgangsstufen passen — und wie Sie noch diese Woche starten können.